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Mind Mapping, eine andere Kreativitätstechnik


Inhaltsverzeichnis

Einführung zu Mind-Maps VERGRÖSSERN
Einsatzmöglichkeiten von Mind-Maps
Aufbau einer Mind-Map
Die Methodik des Mind Mappings
Noch ein paar Tips
Musterlösung Mindmap
externer LinkSoftware ConceptDraw MINDMAP


Management Werkzeuge



Einführung zu Mind-Maps

In diesem Kapitel finden Sie eine kurze allgemeine Beschreibung über Mind-Maps. Sie soll vor allem Mind-Map Anfängern einen schnellen Überblick verschaffen. Sollten Sie darüberhinaus Interesse an dieser Arbeitstechnik haben.

Das Mind-Mapping gehört wie das externer Link  Brainstorming zu den Kreativitätstechniken. Es hilft Ihnen, Ihre Gedanken in der Reihenfolge 'zu Papier zu bringen', wie Sie Ihnen in den Sinn kommen. Sie brauchen nicht immer einen Gedanken bis zum Ende weiterverfolgen, sondern können Gedankensprünge machen und erst später wieder zu den ursprünglichen Gedankengängen zurückkommen. Dabei hilft Ihnen die Mind-Map-Technik, daß Sie trotzdem Ihr Problem übersichtlich und strukturiet entwickeln können. Mind-Map unterstützt Ihre Denkprozesse zusätzlich durch die graphische Visualisierung Ihrer Gedanken auf der ganzen 'Papierfläche'. Sie malen quasi ein Bild Ihrer Gedanken ! Dieses Bild können Sie jederzeit an den Stellen erweitern, zu welchen Ihnen die nächsten Ideen einfallen.

Würden Sie Ihre Gedanken auf konventionelle Art und Weise, in linearer Reihenfolge, von oben nach unten, niederschreiben, bräuchten Sie mindestens noch einen zweiten oder sogar dritten Arbeitsschritt, um die festgehaltenen Gedanken zu strukturieren. Bei dieser Art von Kreativitätsfindung wird sowohl die linke Gehirnhälfte für logisches Denken, Daten und Fakten angesprochen als auch die rechte Gehirnhälfte für die bildhafte Darstellung. Nur wenn bei einem Denkprozeß beide Gehirnhälften angesprochen werden, ist das Ergebnis optimal.

Mogens Kirckhoff schreibt über die Mind-Map-Methode: Mit Hilfe der Mind-Map-Methode können Sie die gesamte Kapazität Ihrer geistigen Fähigkeiten individuell, schnell und umfassend nutzen. Mind-Maps unterstützen Ihr Gedächtnis, Ihre Konzentration, Ihre Effektivität, Ihren Überblick, Ihren Ideenreichtum - und machen viel Spaß!

Sie können sie bei den kleinsten Alltagsaufgaben und bei höchst komplexen Projekten einsetzen...


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Einsatzmöglichkeiten von Mind-Maps

beim Organisieren und Planen, z. B. von Tätigkeiten
zur Konzeptentwicklung oder allgemeinen Problemlösung
als Moderationsmittel in Diskussionen
als Visualisierungsmittel in Präsentationen
als Protokoll bei Besprechungen
als Manuskript für Vorträge
zur Steigerung Ihrer Kreativität, Ideenfindung und zum Gedächtnistraining
und zur kreativen Weitergabe von Informationen

Die MindMan Applikation kann in vielen Fällen auch für die Nachdokumentation, für von Hand erstellte Mind-Maps eingesetzt werden. Die ausgedruckten Mind-Maps sind wesentlich übersichtlicher, sauberer und können jederzeit schneller modifiziert werden. Einsatzmöglichkeiten


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Aufbau einer Mind-Map

Das folgende Bild zeigt den Aufbau und die Namensgebung einer Mind-Map, so wie Sie in der MindMan Applikation verwendet wird.

Jeder Gedanke wird auf einem einzelnen Zweig festgehalten. Nachgeordnete Punkte werden dann als neue Zweige dem vorhergehenden Zweig angehängt. Der Anfangszweig wird dann auch Ast genannt (siehe Ast 1-2).

Diese Verästelung kann beliebig fortgesetzt und später auch umstrukturiert werden.

Die Hauptpunkte Ihres Problems stehen als Hauptäste direkt nebeen dem Thema der Mind-Map. Beim Entwickeln der Mind-Map entsteht dann nach und nach ein ganzer Baum, der Ihre Gedanken und vor allem die Zusammenhänge dieser Gedanken genau widerspiegelt.

Aufbau Mindmap

Beachten Sie bitte, daß die Namensgebung von Ästen und Zweigen absichtlich nicht eindeutig ist. Wichtig ist nur: Aus der Sicht eines Astes werden seine Nachfolger immer als Zweige bezeichnet. Nur die Zweige, die keinen Nachfolger haben, heißen nach wie vor Zweige.


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Noch ein paar Tips:

Lassen Sie wie beim  InfoBrainstorming zuerst alle Gedanken zu. Bewerten Sie erst später.

Die Wertigkeit der Hauptäste und die Zahl Ihrer Zweige muß nicht gleich sein.

Möglichst nur ein Hauptwort für einen Zweig verwenden.

Stichwörter (Schlüsselwörter) statt Sätze verwenden.

Vorsicht mit Abkürzungen! Nur Abkürzungen verwenden, die sofort verstanden werden.

Siehe auch: Die Methodik des Mind Mappings

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